Doch der White Park ist mehr als nur ein Strand. Die grün bewachsenen Kreidefelsen am Rande der Bucht sind geologische Zeitzeugen. Sie entstanden während der Kreidezeit, als ein Großteil der Kontinente und auch Irland unter Wasser standen. Die Klippen der White Park Bay sind reich an Fragmenten von Belemniten. Diese gehören zur Großgruppe fossiler Kopffüßer und ähnelten im Aussehen den heutigen Kalmaren. Später entstanden hier die ersten Siedlungen Irlands.
Aus den reichlich vorhandenen Feuersteinen der umliegenden Kalkfelsen, fertigten die Siedler Äxte und Pfeilspitzen. Sie stellten davon so viel her, dass sie sich damals schon auf den Export ihrer Waffen spezialisieren konnten. Noch immer gibt die Düne Fundstücke aus der Jungsteinzeit frei. Heute weiden Schafe und Rinder in den Hügel oberhalb der White Park Bay. Seit 1938 hält der National Trust for Places of Historic Interest or Natural Beauty seine schützende Hand über die Bucht.