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Aran-Inseln

mit der Fähre nach Inishmore

Direkt vor der Westküste Irlands zählen die Aran-Inseln zu den beliebtesten Ausflugszielen im County Galway. Gebildet wird die Gruppe von den schräg aus dem Atlantik ragenden Felseninseln Inishmore (irisch: Inis Mór), Inishman (Inis Meáin), Inisheer (Inis Óirr) und vier unbewohnten Inselchen. Sich die irischen Namen zu merken, kann von Vorteil sein. Denn auf den Aran-Inseln wird irisch gesprochen.

Damit verbunden haben sich die Insulaner die vielerorts nur noch in Resten vorhandene irische Kultur und Traditionen bewahrt. Dies beides und die zugleich karge wie spektakuläre Landschaft haben sicher dazu beigetragen, dass die Inseln auch als Filmkulisse für die beiden Liebeskomödien »Verlobung auf Umwegen« und »Heirat nicht ausgeschlossen« dienten.

Wege zwischen Steinmauern auf Inishmore
Wir sind mit dem Fahrrad unterwegs auf Inishmore.

Entgegen unserer Planung, mit Aer Arann nach Inishmore zu fliegen, starten wir vormittags ab dem Hafen von Rossaveal (irisch: Ros a' Mhíl) mit der Fähre zu der größten und bedeutendsten Aran-Insel. Die Fahrt dauert zwar deutlich länger als der Flug, ist mit rund einer Dreiviertelstunde aber doch schnell genug, dass ausreichend Zeit bleibt, um die Insel zu erkunden.

Nach unserer Erfahrung mit einer stark schaukelnden Fährfahrt von Grenada nach Carriacou habe ich zwar Bedenken, in welcher Verfassung wir die Aran-Inseln erreichen. Trotz heftigem Gegenwind schaukelt die Fähre jedoch nur wenig, sondern liegt sogar einigermaßen ruhig im Wasser. So kommen wir ohne flauen Magen auf Inishmore an.

unterwegs auf Inishmore
kleiner weißer Strand bei Kilmurvey

Neben der Wetterverlässlichkeit gleichen die Fähren den Nachteil der längeren Fahrt auch damit aus, dass sie am Pier von Kilronan, dem Hauptort von Inishmore, anlegen. Dadurch entfällt der Transfer vom weiter östlich gelegenen und schlecht angebundenen Flugplatz. Außerdem ist es nur ein Steinwurf bis zur nächsten Fahrradstation.

Wer nur einen Tag auf der Insel verbringt und möglichst viel sehen will, empfehlen wir, sich ein Fahrrad zu gönnen. Es geht zwar fast immer Wind (und der kommt dem Radfahrer wie wohl überall stets entgegen), das Gelände ist aber weitgehend frei von Steigungen, sodass man gut vorankommt und die Wege zwischen den einzelnen Zielen zügig zurückgelegt sind.

Café bei Kilmurvy
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