Die Fenster entlang der Nord- und Südseitenwände werden auf das 13. Jahrhundert datiert. Daher wird angenommen, dass diese bereits Teil des früheren Gebäudes des Zisterzienserordens waren. Die übrigen Gebäudeteile des Klosters stammen aus dem 15. Jahrhundert, womit sich ein architektonische geschlossene Anlage ergab. Einer ersten Auflösung im Jahr 1582 folgte die Neugründung im Jahr 1640. Allerdings mussten die Mönche schon 51 Jahre später infolge der Schlacht von Aughrim fliehen. Am 1. Mai 1698 wurden die Dominikaner formell vertrieben. Zwischen 1762 bis 1810 diente die Kirche für protestantische Gottesdienste.
Danach verfiel die Kirche. Von den einst 35 Meter langen Gebäude haben Teile des Kirchenschiffs, des Chores und des dazwischen stehenden Turms die Zeit überdauert. Auf der Nordseite finden wir den Kreuzgang und die Sakristei. Heute zählt das Kloster zu den Nationaldenkmälern Irlands und zugleich zu den beliebten Fotomotiven nahe dem Shannon. Dazu zählt auch eine Sammlung spätmittelalterlicher Grabplatten. Zusammen mit den Gedenktafeln und dem alten Piscinal vermitteln sie uns einen Blick in eine längst vergangene Epoche.