Unter dem Leinster König Diarmuid Mac Murrough erfolgte im 12. Jahrhundert der letzte Festungsbau auf dem Felsen von Dunamase. Diarmuid Mac Murrough gilt als der Wegbereiter der anglonormannischen Invasion. Auch sonst war er den Iren kein angenehmer Zeitgenosse. So soll er am 31. Januar 1132 die Abtei Kildare gebrandschatzt haben, er die damalige Äbtissin durch seine Soldaten schänden ließ. Im Jahr 1141 wagten es die Edlen von Leinster, sich gegen den Tyrannen aufzulehnen – 17 von ihnen bezahlten dies mit ihrem Leben.
Danach versuchte Diarmuid, Hochkönig von Irland zu werden. Als ihm dies misslang, ließ er 1152 die Gemahlin des Königs von Bréifne und Tochter des Königs von Connacht, Derbforgaill, bei einer Pilgerreise zum Lough Derg entführen. Diese konnte nach einem Jahr in Gefangenschaft zwar zurückkehren, seine Kontrahenten aber schworen sich trotzdem Rache. Nach einer verlustreichen Schlacht floh Diarmuid nach Bristol, reiste dann aber weiter nach Aquitanien, um den englischen König Heinrich II. um Unterstützung zu bitten.