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Teach Eamainn

Bed & Breakfast bei Sligo

Das Teach Eamainn ist unsere Unterkunft in der Nähe von Sligo. Es ist einfach zu finden und liegt in einer grünen, ruhigen Gegend. Wir sind etwas früh dran. Als Lohn dafür bekommen erst einmal einen Rüffel von Mrs Evelyn Mc Partland. Einchecken sei erst ab 14 Uhr. Wir aber wollen eh nur unsere Koffer los werden und gleich wieder weiter.

So ist es uns doch eins, wenn auf dem Zimmer noch die Handtücher fehlen. Es ist aber auch deutlich zu merken, dass ihr der kleine Anraunzer augenblicklich leid tut, da sie unbedingt will, dass wir uns im hellen Wintergarten Tee bereiten. Gebäck stellt sie uns auch gleich hin. Sie wirkt etwas überfordert. Sie ist nicht mehr die Jüngste.

Zufahrt zum B&B Teach Eamainn
Ansicht des B&B Teach Eamainn

Das Zimmer ist klein, aber nett eingerichtet. Im gemütlichen Bett entecken wir etwas, das wir zuvor noch nie hatten: eine elektrische Wärmedecke. Witzig. Da merkt man, dass die Hausherrin etwas älter ist. Brauchen tun wir die Decke nicht. Das Fenster bietet einen herrlichen Ausblick in die nahen Berge. Ein Manko ist allerdings die Hygiene. Es wirkt alles etwas schmuddelig.

So ist auch das winzige Bad alles andere als eine Wohlfühloase. Aus Rücksicht auf alle Gäste darf die Dusche nur zwischen 7 und 22 Uhr benutzt werden. Es wundert uns nicht. Der Durchlauferhitzer macht einen Höllenlärm. Die Handtücher sind alt und muffig. Auf einem sind Kindermotive. Sicher noch aus der Kindheit von Evelyn´s längst erwachsenen Sohn Declan.

unser Zimmer im B&B Teach Eamainn

Dennoch fühlen wir uns im Teach Eamainn wohl. Wir sitzen gerne auf der Couch im Wintergarten, trinken Tee, knabbern Gebäck und nutzen die Abende zum Lesen. Hin und wieder Mails abrufen ist möglich. WLAN ist problemlos zu nutzen und läuft recht gut - in unserem Fall auch ohne eine Kennung einzugeben.

Küche und Aufenthaltsraum im Teach Eamainn
Anne fühlt sich wohl im Wintergarten vom Teach Eamainn

Declan hilft Evelyn beim Frühstück. Alleine wäre das sicher zu viel für sie. Gefrühstückt wird im völlig überladenen Wohnzimmer. Überall sind Schränke und Regale voll mit Porzellan. Auch die Tische sind mit Porzellan voll gestellt.

Dadurch wirken die Räume schon fast wie ein Porzellan-Museum. Aber dafür ist das Frühstück lecker und reichhaltig. Hier können wir wieder Cerealien, frisches Obst und Joghurt beim Büfett holen. Speck, Eier und Toast werden von Declan serviert.

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