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County Donegal

Dunkle Burgen, wildromantische Landschaften und entlegene Dörfer

Donegal Castle

Den County Donegal sollten sich Naturliebhaber ganz weit oben notieren. Atlantische Steilklippen, dunkle Gebirgsseen und ausgedehnte Moorflächen bilden im Westen Irlands eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Und das Schönste: weil wir uns hier immer noch recht weit im Norden befinden, blieb Donegal bislang von den stärksten Besucherströmen verschont.

Ein Grund, warum es in Dun na nGall, der »Festung der Fremden«, ruhiger als den touristisch bedeutsamen Countys Galway oder Kerry zugeht, ist die Nähe zu Nordirland. Lediglich ein schmaler Korridor verbindet Donegal mit dem Rest der irischen Republik. Dabei sind die Menschen in Donegal auch persönlich eng mit denen in Derry verbunden.

Freilichtmuseum Glencolmcille
Steilklippen von Slieve League

Durch die Konflikte im benachbarten Derry war die touristische Entwicklung auch im County Donegal jahrzehntelang gehemmt. Dadurch sind hier Grundstücke und, auch als Folge dessen, die Reisekosten immer noch relativ gering. Wichtiger ist uns jedoch, dass die faktisch isolierte Lage geholfen hat, die traumhaft schöne Landschaft mit ihrem wildromantischen Charakter zu bewahren.

Besonders deutlich wird dies bei den Klippen von Slieve League, bei denen wichtige Wanderwege erst vor kurzem angelegt wurden und es im Vergleich zum Giant's Causeway nur wenig touristische Einrichtungen gibt. Sichtbar wird dies aber auch an anderen Orten wie dem Kilclooney-Dolmen oder dem Freilichtmuseum von Glencolmcille, die beide fern der touristischen Hauptrouten liegen.

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