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Molly Malone

Spaziergang zur georgianischen Southside von Dublin

Von der Temple Bar aus gehen wir an der Central Bank of Ireland vorbei und überqueren die stark befahrene Dame Street. Unser nächstes Ziel ist die georgianische Southside mit ihren attraktiven Häuserzeilen, Parks und dem Trinity College. Der Spaziergang bringt uns zuerst in die St Andrew's Street mit der gleichnamigen Kirche.

Auf dieser Anhöhe hielten die Wikinger ihren »Thing«, also ihre Volks- und Gerichtsversammlungen ab. Später lösten sich hier im Lauf der Jahrhunderte mehrere Kirchenbauten ab. Im zuletzt erbauten Gotteshaus hat sich die Touristeninformation eingerichtet, nachdem die anglikanische Gemeinde keine Verwendung mehr dafür fand.

St Andrew's Church - Dublins Touristeninformation
Sightseeing-Bus in Dublin

Anstelle der Wikinger versammeln sich heute Touristen auf der Anhöhe. Neben der Tourist-Info und der Haltestelle der Sightseeing-Busse sind diese auf der Suche nach Molly Malone. Die Bronzestatue der drallen Fischverkäuferin wurde 1987 zur 1000-Jahr-Feier der Stadtgründung aufgestellt.

Längst ist sie zu einem Wahrzeichen Dublins geworden. Ihrem knappen Dekolleté hat sie den Beinamen »tart with a cart« – also Flittchen mit dem Karren – zu verdanken.

Kugel vor der Zentralbank von Irland
Molly Malone in Dublin
Turm beim Trinity College von Dublin

Flittchen hin oder her, sie ist ein Anziehungspunkt für Touristen, aber auch für Artisten, die hier ihren Unterhalt verdienen. Egal ob Musiker oder Pantomime, die Bronzestatue ist kaum ohne arbeitendes Beiwerk zu fotografieren. Bei unserem Besuch sitzt ein dicker Leprechaun direkt davor.

Dieses irische Feenwesen ist bekannt dafür, dass es vergängliches Gold verteilt und damit die glücklichen Finder an der Nase herum führt. Mollys Leprechaun ist hingegen eher am Einsammeln von »Gold« oder zumindest ein paar Euromünzen interessiert. Nun denn, wollen wir ihn dabei nicht stören.

in der Straße bei Molly Malone in Dublin
Molly Malone und ein Leprechaun in Dublin
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