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Donegal

Nordischer Ursprung der Stadt

River Eske in dem kleinen Städtchen Donegal
The Old Castle Bar von Donegal

Der Name der Stadt Donegal (irisch: Dún na nGall) geht auf die Wikinger zurück, welche in der Donegal Bay eine Festung besaßen. Begünstigt wurde die Lage durch die gegenüber den südlich und nördlich angrenzenden Gebieten Irlands weit ins Festland hineinreichende Bucht. Mehrere Halbinseln machten die Mündung des Eske Rivers zudem zu einem sicheren Hafen.

Nach der Winkingerzeit errichteten die O'Donnels am Eske River ihre Stammburg. Von Donegall aus kontrollierten sie den Süden des gleichnamigen Countys. Im 17. Jahrhundert waren es schließlich die Briten, welche The Diamond, den rautenförmigen Marktplatz der Stadt, anlegten und das Aussehen des verkehrsgünstig gelegenen Städtchens maßgeblich beeinflussten.

auf dem Diamond, dem Zentralplatz von Donegal
mitten im Städtchen Donegal

Zu den wenigen Sehenswürdigkeiten zählt der Obelisk auf dem Marktplatz. Dieser erinnert an die »Four Masters«, vier Franziskanermönche des verfallenen Klosters von Donegals. Nachdem sie 1588 vor den Engländern geflohen waren und Irland von der Anglisierung überollt wurde, sammelten die vier Brüder alles, was sie über die keltische Mythologie und Geschichte finden konnten. Ihr gemeinsames Werk, die »Annals of the Four Masters« gelten als das wichtigst Buch über die keltische Mythologie und Geschichte bis 1618.

Rund um den Marktplatz befinden sich heute einige Pubs, Geschäfte und Hotels bzw. B&B's. Damit steht The Diamond im Mittelpunkt des Stadtgeschehens. Besonders deutlich wird beim Donegal Town Summer Festival. An vier Tagen Ende Juni oder Anfang Juli steht das Zentrum von Donegal ganz im Zeichen von irischer Musik, Tanz und - natürlich - Ausgelassenheit. Dazu bei trägt sicher auch, dass alte Spiele zum offiziellen Programm zählen wie Eierlaufen oder das Kids Box Race, die irische Art des Seifenkistenrennens.

Hafenhäuschen an der Donegal Bay
River Eske bei der Donegal Bay
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