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Giant's Causeway

Wanderung Dunseverick Castle - Giant's Causeway 3/5

Wanderung am Giant's Causeway
Giant's Causeway bei Port Noffer

Nördlich der Bucht steigt das Gelände deutlich an. Nachdem der Wanderweg erst schnurstracks über eine Weide nach Norden verläuft, schwenkt er direkt am Rand der Klippen nach links. Auf einem Schild ist ein über den Rand abstürzender Wanderer dargestellt. Wir sind gewarnt.

Bald befinden wir uns 90, dann 100, schließlich 120 Meter über dem Meer. Durch die vielen Einbuchtungen eröffnen sich uns dabei immer wieder neue, schöne Ausblicke auf das Meer und die teilweise senkrecht stehenden Felsen. Hier lassen sich die charakteristischen Säulen des Basalts gut erkennen.

Kühe auf dem Weg zum Giant's Causeway
Ausblick beim Port Noffer

Kurz bevor wir den nördlichsten Punkt der Wanderung erreicht haben, geht es um eine etwas weiter ins Land ragende Bucht herum. Dabei verlieren wir wieder 30 Höhenmeter. Jedoch nur, um anschließend bis auf knapp 130 Meter über dem Meer hinaufzusteigen.

Es sind diese vielen kleinen Steigungen, die uns mit der Zeit fordern. Dass uns außerdem eine stete Brise vom Meer ins Gesicht bläst, tut das Seine. So sind wir doch froh, dass wir nach gut 3,7 km ab dem Start eine Stelle finden, die sich bestens für eine Rast am Abgrund eignet.

Treppe runter zum Giant's Causeway
Anne bei den ersten Basaltsäulen
Felsen beim Giant's Causeway

Gut erholt überqueren wir die weiteren Höhen und Tiefen auf dem Weg zu den Basaltsäulen. Nach gut 5,3 km ab Dunseverick erreichen wir am Port Noffer den nördlichen von zwei wichtigen Aussichtspunkten. Vor Ort berichtet ein Schild von einem juwelenbesetzten Salamander. Das Schmuckstück wurde im Wrack der Girona gefunden, die 1588 am Giant's Causeway sank.

Der Aussichtspunkt selbst bietet eine imposante Sicht auf die Ostseite des sogenannten Amphitheaters. Allein eine mächtige, vor der Klippe stehende Säule ist herrlich anzusehen. Links davon ragt ein Felskamm wie eine Mauer in die Höhe. Im Norden geht diese in einen größeren Felsklotz über. Als Verbindung zwischen beiden Seiten dient ein Loch in der Felsmauer.

beim Ende des Lower Path
Je näher man zum Giant's Causeway kommt, umso mehr Leute kommen einem entgegen.

Der Wanderweg zum Amphittheaters ist gesperrt und der Felskamm ohnehin nur schwer zu erreichen. Da es nur auf der Westseite einen Zugang gibt, könnte man sich auf der windgeschützten Ostseite vor fremden Blicken eigentlich gut geschützt wissen.

Bevor man sich allzu freizügig verhält, sollte man jedoch an den Aussichtspunkt weit über einen denken. Da das leider nicht alle tun, wenden wir uns bald diskret ab, eh wir den letzten Abschnitt der »long distance walkin route« in Angriff nehmen.

VG Wort
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